Namasté

Dieses Wort kommt wie die meisten Begriffe im Yoga aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie "Das Göttliche in mir verneigt sich vor dem Göttlichen in dir". Für diese Geste legen die Yogis meist beide Handflächen mit den Daumen zum Körper auf Höhe des Herzens aufeinander, schließen die Augen und neigen den Kopf leicht nach vorn.

 

Als Ritual vor und nach den Übungen führen viele die aneinander gelegte Hände erst vor die Brust , an die Lippen und abschliessend an die Stirn / drittes Auge und bitte so um Klarheit / Reinheit der Gefühle, Sprache und Gedanken.

 

 

Was ist Yoga?

Mit der Beantwortung dieser Frage lassen sich Bücherregale füllen. Ich versuche hier eine kleine, unvollständige Zusammenfassung zu geben.

 

Yoga ist kein Sport, keine Religion und kein Dogma. Yoga ist eine Philosophie mit indischen Wurzeln. Das Wort bedeutet vereinfacht übersetzt "Vereinigung" - Vereinigung von Körper und Geist mit dem großen Ganzen, ein jahrtausend altes System, Körper und Geist in Gesundheit zu vereinigen.

Daran wollen wir auch in der heutigen Zeit festhalten.

 

Yogis waren und sind exellente Beobachter der Natur im Allgemeinen sowie des menschlichen Geistes und Körpers im Speziellen. Auf diesen Jahrtausende alten Erfahrungen beruhen viele Bewegungen und Atemübungen im Yoga.

 

Dank der technischen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung hat sich der Blick auf den Menschen, auf die Funktionsweisen von Körper und des Geistes aber inzwischen in einigen Punkten erheblich verändert. Medizin und Wissenschaft haben ein neues Verständnis für körperliche und geistige Vorgänge geschaffen und die Übungspraxis verfeinert.

 

Zudem hat sich das alltägliche Leben gewandelt. Die wenigsten von uns arbeiten heute in der Landwirtschaft, müssen täglich weite Strecken zu Fuß zurücklegen oder verrichten ihre Arbeit auf den Boden sitzend. Dem versucht wir im Yoga Atelier Rechnung zu tragen.

 

In der Vereinigung der alten Schriften, sportwissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen entsteht ein Yoga, das sich an den Teilnehmern und ihren Möglichkeiten orientiert ohne die klassische Lehren und Erkenntnisse zu verlieren.

  

 

 

Was macht Yoga mit mir?


Auch wenn es unhöflich ist auf die eigene Frage mit einer Gegenfrage zu antworten: Was soll, darf er denn machen?

 

Dem Yoga werden unfassbar viele, begeisternde Wirkungen nachgesagt. Von mehr Beweglichkeit, verbesserte Körperhaltung bis zu Verjüngung und gesteigerter Fruchtbarkeit. Solche Aussagen sollte man durchaus kritisch betrachten.

 

Es liegt natürlich an jedem Teilnehmer selbst wie weit und intensiv er sich auf den Yogaweg einlässt. Für Manche ist es ein Bewegungsprogramm bei dem der gesamte Körper angesprochen und in Balace gebracht wird, für andere sind es die Atemübungen oder Meditationstechniken, die den Stress abbauen und den Geist klären.

 

Man sagt Yoga löst muskuläre Blockaden genauso effektiv wie Geistige. Er dehnt, kräftigt und entspannt den Körper. Der Alltag tritt in den Hintergrund und der eigene Körper, das eigene Selbst wird - manchmal nach langer Zeit wieder wahrgenommen.

 

Sicher ist, daß Yoga Menschen gut tut, wenn er in einer den Teilnehmern angepassten Form praktiziert wird und die Teilnehmer frei wählen können wie weit sie sich auf den Yogaweg einlassen wollen und können.

 

Yoga hat das Potenzial den Körper zu formen, dem Geist tiefe Selbsterkenntnis und geistige Freiheit zu ermöglichen,  ja er darf aber auch einfach Spass machen und mir als Teilnehmer gut tun.

 

Namasté

 

 



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